Now availableFidus, eigentlich Hugo Höppener (1868-1948), prägte mit seinen Illustrationen für Bücher, Zeitschriften und Druckschriften, seinen Bildern und den Drucken und Postkarten davon sowie seinen Tempelentwürfen die Bilderwelt der Lebensreform in Deutschland seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Populär ist sein Lichtgebet, das zur Ikone der Jugend- und Freikörperkulturbewegung geworden ist.
1904 zeichnete Fidus in Zürich eine Serie von elf Vorsatzblättern, Kopfleisten und eine Schlussvignette für eine Preisliste der Günther Wagner (heute Pelikan). Die Serie ist ein exemplarisches Beispiel für die Konflikte zwischen der Reklame einerseits und Kunst andererseits, die für Fidus persönlicher Ausdruck von vielschichtigen seelischen oder psychischen und damit letztlich religiösen Empfindungen sein sollte und gleichzeitig Mittel zur Formulierung, aber auch Verwirklichung seiner künstlerischen und gesellschaftlichen Utopien.
Inhalt: Einleitung – Über Amden nach Zürich – Zwischen Druckwerk und Tempelkunst – Das Unternehmen Günther Wagner – Theosophie und Reklame – Das geschlossene Bild – Doppelmenschen – Anspielungen und Spielereien – Anhang: Fidus, "Zu den Katalogbildern" und "Theosophie und Kunst" – Zeittafel – Biographien.Alle Illustrationen von Fidus für die Günther Wagner sind in Originalgrösse wiedergegeben.
ISBN 978-3-9523855-0-0
128 Seiten, 16 x 22 cm, zahlreiche farbige und schwarzweisse Abbildungen.
CHF 21.80/EUR 17,80
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